Der Umgang und die Zeit mit dem Pferd soll Spaß machen. Und wenn es dann noch so ist, dass etwas gleich beim ersten Mal klappt, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

Hier mal ein Video, wie so etwas aussehen kann: Verladen mal anders

Die Tiernaturheilkunde hat eine eigene Seite bekommen. Tiernaturheilkunde

Diese Seite hier widmet sich von nun an nur noch dem Thema Natural Horsemanship.

Du suchst nach einem Ausbildungsplatz für Dein Pferd im Bereich Natural Horsemanship? Ab April habe ich wieder einen Platz frei.

Was Du erwarten kannst: Ausbildung Deines Pferdes am Boden und im Sattel, sollte es das Alter des Pferdes hergeben.

Du hast ein bestimmtest Ziel, was Du nicht selber erreichen kannst?

Du hast ein Problem mit Deinem Pferd, was Du nicht selber lösen kannst?

Dann kannst Du mir Dein Pferd bringen und ich werde an dieser Geschichte arbeiten. Ab einem gewissen Zeitpunkt wirst Du Teil der Arbeit sein, da es nicht viel bringt, wenn ich allein dieses Thema mit Deinem Pferd löse.

Wenn Du mehr wissen möchtest, auch über die Konditionen, dann sprich mich einfach an oder schicke mir eine E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ich freue mich auf Dich und Dein Pferd.

Zirkuslektionen vs Natural Horsemanship

 

Immer wieder werde ich gebeten, Unterricht in Zirkuslektionen zu geben. Natürlich freut es mich immer, wenn ich in diesem Bereich helfen kann. Es ist einfach toll zu sehen, was die Tiere so alles an Tricks leisten können und wie schnell sie es teilweise auch lernen. Nicht jede Lektion ist hier gleich, manches lernt sich schneller, manches lernt sich langsamer. Auch gibt es kein Patent Rezept. Somit ist es immer wieder Interessant, mit welcher Art das Pferd lernt. 

 

Was für mich aber grundsätzlich an erster Stelle steht, ist eine solide Grundausbildung. Wenn ein Pferd noch nicht ordentlich die Hufe gibt, dann kann ich nicht mit dem spanischen Schritt anfangen. Wenn es noch nicht gelernt hat, dass der Mensch seine individual Distanz hat, dann kann ich nicht mit Tricks anfangen. Wenn das Pferd noch nicht gelernt hat, dass es nicht rumhampeln soll, dann kann ich ihm keine Tricks beibringen.

 

Dies stösst vielfach auf Unverständnis beim Menschen. Meist mit dem Hinweis: aber mein Pferd ist doch so gelehrig, warum bringst du uns nicht die Tricks bei…..

 

Für mich steht Natural Horsemanship, also der natürliche Umgang mit dem Pferd, an erster Stelle. Wenn das Pferd und vor allem auch der Mensch verstanden haben, wie eine Partnerschaft aussieht, dann kann ich auch mit Tricks anfangen. Wenn dieses Grundverständnis beim Mensch Pferde Paar noch nicht vorhanden ist, dann wird versucht, den Weg durch Schummelei abzukürzen. 

 

Natural Horsemanship kann ich von der Sekunde an starten, in dem das Pferd auf die Welt kommt. Zirkustricks kann ich erst dann anfangen, wenn das Mensch-Pferde-Paar aus der Grundschule raus ist. Und es ist wie schon anfangs erwähnt, nicht jedes Pferd gleich. Bei meiner Hafi-Stute Ronja boten sich Zirkustricks an, da sie sonst ihre geistige Stärke nicht hätte bewältigen können. Sie hatte einfach nur Blödsinn im Kopf und mit den Tricks konnte ich ihr eine geistige Beschäftigung liefern. Meine junge Stute hingegen, kann noch relativ wenig, da ich erstmal eine solide Grundausbildung von ihr gefordert habe. 

 

Auch bei Horse Agility ist eine solide Grundausbildung wichtig. Wenn das Pferd es nicht gewohnt ist, dass der Mensch nebenher läuft, dann kann das ganze nichts werden. 

 

Mein Training hat immer die Sicherheit von Mensch und Pferd im Vordergrund. Meine Anleitungen sind nur als Hinweise zu verstehen, wenn der Mensch es anders umsetzt und es zum gleichen Ziel führt, dann ist es für mich vollkommen ok. Denn Natural Horsemanship ist eine Einstellung, keine Methode.

Letztes Jahr kamen angehende Journalistinnen auf mich zu, ob sie nicht einen Film über meine Arbeit drehen könnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Meine Tierheilpraxis stellt sich vor

Was macht man, wenn das Wetter nicht mitspielt. Egal ob es nun mit Glatteis verbunden ist oder mit Kälte. Die einfachste Antwort lautet: Beschäftige den Kopf des Pferdes, das ist genauso gut, wie Bewegungseinheiten. Rhapsody bekam letzte Woche ihre erste Einheit in Zirzensik. Ich hatte Ronja als "alten Hasen" ebenfalls mit auf den Platz genommen. Ronja kann noch alle ihre Tricks und Rhapsody hat sehr schnell gelernt. Innerhalb nur einer Einheit kann sie jetzt bereits eine 4 Hufe auf antippen der Gerte heben. Vorne sah es schon fast nach spanischem Schritt aus. Das Hinterbein heben funktionierte sogar von einer Seite. Und die Unterscheidung zwischen Zirkzensik und Huf anheben zum Auskratzen war auch gegeben. Den Test hat sie am Schluss der Einheit wunderbar gemeistert. Mit der richtigen Vorgehensweise und genügend Geduld ist das alles überhaupt kein Problem. Wer Interesse daran hat, kann mich gerne ansprechen.

Es ist immer wieder interessant, wenn mir Menschen sagen, dass sie mit ihrem Pferd nicht weiter arbeiten müssen, da es ja nur ein Freizeit Pferd ist. Dabei vergessen diese Menschen dann, dass ein Pferd überhaupt nicht dazu gebaut ist, Lasten zu tragen. Wenn ich auch ein "nur" Freizeit Pferd auf Dauer gesund erhalten will, dann muss ich etwas dafür tun.

Dies setzt nun nicht unbedingt die Arbeit auf einem Platz voraus. Man kann auch im Gelände wunderbar mit dem Pferd arbeiten. Wichtig dabei sind nicht irgendwelche Reitweisen. Sondern eine natürliche Haltung, um überhaupt das Reitergewicht auf dem Rücken mitnehmen zu können.

Meiner Erfahrung nach hilft hier auch kein Hilfsmittel am Boden. Auch ein Reitsimulator kann nie das bieten, was ein Pferd an Bewegungsmustern hat. Keine Physiotherapeutin kann die Bewegungen am Boden simulieren, die ein Pferd mit dem Körper anstellt.

Dies soll jetzt nicht heißen, dass all diese Dinge unsinnig sind. Nur zielen sie immer darauf ab, dass das Pferd kein Eigenleben hat. Natürlich muss ich im Körper locker sein und gleichzeitig aber auch eine Spannung haben, sonst sitze ich wie ein nasser Sack auf dem Pferd. Loslassen können ist hier für mich das Stichwort. Gelernt habe ich es vor allem im Tai Chi. Sich führen lassen, die Bewegungen mitmachen können. Das klingt erstmal nicht nach einem guten Ansatz. Denn wie soll mir ein einstudierter Bewegungsablauf, der im Tai Chi als Form bezeichnet wird, auf dem Pferd helfen? Ich kann ja schlecht auf dem Pferd die Form laufen. Dies ist hier nicht gemeint. Tai Chi, wie ich es kennen lernen durfte, ist eine abfolge von natürlichen losgelassenen Bewegungen. Es hat mit dem Lebenstor zu tun. Im reiterlichen Sinne mit dem Kreuzanspannen. Es ist das Zusammenspiel von bewegt werden und bewegen.

In der klassischen Reitaufbildung wird von einer Skala der Ausbildung gesprochen. Auch dort kommt die Losgelassenheit vor. Diese beziehen die meisten jedoch nur auf das Pferd und vergessen ganz, dass der Reiter ebenfalls losgelassen sein muss, damit das Pferd unter dem Reiter sinnvoll seine Bewegungen ausführen kann.

Ich kann mich noch gut an meinen Reitlehrer erinnern. Ich fragte ihn mal, was denn nun richtig sei. Die Art der Westernreiter, die dem Pferd sagen, geh dorthin, wo es frei ist, also weg vom Reiterschwerpunkt. Ich verlagere also mein Gewicht auf die Seite, in die das Pferd nicht gehen soll. Oder die Art der Englischreiter, die sagen, dass Pferd müsse unter dem Schwerpunkt des Reiters gehen, somit verlagere ich hier mein Gewicht zu der Seite, in die ich reiten will. Die Antwort war überraschend aber gleichzeitig auch logisch: beides ist falsch. Nur wer im Lot bleibt, kann ohne stolpern ohne Versteifung somit Losgelassen gehen. Ich habe gelernt, den Schwerpunkt immer im Lot über dem Pferd zu halten. Ich verlagere das Gewicht nicht, weil es nur zu einem über die Schulter fallen des Pferdes führt.

Genau diese Kombination von Tai Chi und Reitkunst gebe ich gerne an meine Schüler weiter.

Mehr über meinen Reitlehrer obwohl ich eigentlich eher Reitmeister sagen würde ist hier zu finden: www.feel-horses.com

Die Art des Tai Chi's, die sich so super mit dem Reiten kombinieren lässt, wird hier beschrieben: https://www.taichi-spielen.de/

Wenn Du neugierig geworden bist, kannst Du gerne mal zuschauen, wenn ich mit meiner jungen Stute arbeite. Auch komme ich gerne zu Dir und helfe Dir, ein natürliches Bewegungsmuster in das Pferd-Mensch-Paar zu integrieren. Ich freue mich auf Euch.

Damit Ihr auch weiterhin wisst, was ihr in den Sommerferien üben könnt, kommt hier die nächste Herausforderung: Kannst Du ohne Hilfe auf Dein Pferd aufsteigen? Die Variante über den Hals, wie ich sie wähle, sollte natürlich nur bei einem vorher aufgewärmten Pferd durchgeführt werden. Auch sollte das Pferd gesund sein und der Mensch nicht zu schwer.

 Aufsteigen ohne Hilfe

Hier kommt die nächste Herausforderung: kannst Du Dein Pferd vom Boden aufhalfter/auftrensen?

 

 

Für alle, die nicht regelmässig bei mir Unterricht haben, möchte ich von Zeit zu Zeit Herausforderungen bieten. Ich würde mich freuen, wenn ich entsprechende Rückmeldung, gerne auch mit Videos von Euch bekomme.

Hier kommt die erste Herausforderung. Kannst Du um Dein Pferd herum gehen, indem Du den Stick über den Körper des Pferdes schwingst und es am Ende zu Dir holen?

 

Pat Parelli hat Recht. Vorbereitung ist nicht etwas, Vorbereitung ist alles. Mittlerweile kann ich mit Rhapsody alleine ausreiten. Der letzte Ausritt beinhaltete sogar einen Motorradfahrer, der ziemlich dicht an uns vorbei gerauscht ist. Sie war zwar kurz unruhig, aber innerhalb von Sekunden wieder ruhig. Es ist schön zu sehen, wie sie immer mehr Vertrauen gewinnt. Auch in ihre eigenen Fähigkeiten. Und dann auch souverän unbekanntes meistert.

Es ist schön zu beobachten, das es Ronja wieder gut geht. So wie es scheint, hilft ihr die permanente Bewegung mit ihrer Spat-Problematik fertig zu werden. Es kann auch sein, dass der Prozess jetzt abgeschlossen ist.

Rhapsody wird immer besser im Galoppieren. Wir haben schon einige Trab-Galopp Übergänge vom Boden aus hinter uns gebracht und auch unter dem Sattel wird es immer besser. So ganz allmählich wird sie zum Reitpferd und kann dann auch bald in Ronjas Fußstapfen treten. Es ist noch ein weiter Weg, jedoch ein spannender.

Jeder Tag bedeutet eine neue Herausforderung, jedoch eine gute.

Meine beiden Pferde machen mir täglich Freude. Nicht nur, dass Ronja so zufrieden mit ihrem neuen Zuhause ist, auch das Rhapsody sich nach wie vor ihrer annimmt ist einfach nur schön zu beobachten.

Mit der Galopparbeit mache ich bei Rhapsody auch Fortschritte. Morgen ist die nächste Trainingseinheit diesbezüglich. Es bleibt einfach spannend.

Mit Rhapsody gibt es auch wieder Fortschritte zu berichten. Nicht nur, das wir letztes Jahr einen riesen Schritt vorwärts gemacht hatten nach der Master Class mit Pat und Linda Parelli. Mittlerweile ist sie auch schon gerne unter dem Sattel im Gelände. Da läuft sie fleißig vorweg und an allem vorbei, was da so sein könnte, ob es nun Holzfäller, Traktoren, Baumaschinen oder was auch immer sind. Die ersten Galoppsprünge unter dem Sattel haben wir auch schon hinter uns gebracht. Es bleibt spannend mit ihr.

Ich hatte die ARD bei mir. Dabei ist ein kleiner Bericht über meine Arbeit und über mich entstanden. Nochmals zum Anschauen, hier auch der Link: Mein neues Leben

Die Arbeit mit Rhapsody macht Fortschritte. Mittlerweile reite ich sie schon. Zwar ist das lenken noch etwas schwierig, allerdings

hilft der "Balancezügel" beim bremsen ungemein.

 

Auch zeitlich sind wir jetzt etwas weiter. Die gestrige Session hat knapp 2,5 Stunden gedauert. Somit steht dem Lehrgang mit

Pat und Linda Parelli im Mai nur noch der Anhänger im Wege, aber das löse ich bis dahin auch noch.